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Schildgen den 19. Mai 2012

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Bürgerzentrum Schildgen/Katterbach Drucken E-Mail

Bürgerzentrum Schildgen – Katterbach durch Kauf von den  Schildgener Schützen langfristig für die Bürger gesichert!

Angebot an den TUS steht

 

Heiß her geht es zum Thema Bürgerzentrum Schildgen – Katterbach in den letzten Wochen.

Die Gerüchteküche brodelt und gibt den Bürgern ein negatives Bild von einer gut durchdachten Lösung.

 Durch Pressemitteilungen in den vergangenen Tagen, die die Schildgener Schützenbruderschaft leider in keinem guten Licht darstellte und der einseitigen Berichterstattung aus Sicht des TUS und dessen Unterschriftensammlung gegen eines Verkaufs des Bürgerzentrums wurden die Bürger nicht richtig aufgeklärt.

Der Schützenbruderschaft liegt es vor allem am Herzen, eine Begegnungsstätte für alle zu erhalten, sowohl für die Bürger als auch für die Vereine in Schildgen.

Unser  Zukunftskonzept der Schützen für das Bürgerzentrum Schildgen hat die Stadt / Rat / Verwaltung, den Bürgermeister sowie die Parteien überzeugt und deren Zustimmung gefunden.

 Fakt: Der TUS Schildgen hatte zu keinem Zeitpunkt ein Interesse am Erwerb des Bürgerzentrums, da er das Risiko als Eigentümer und der damit verbunden Kosten/Verantwortung nicht übernehmen wollte. Der TUS kann das Bürgerzentrum laut Aussage des Vorstandes nur mit dem jährlichen Zuschuss von 15.000 EUR der Stadt - dieser wird künftig wegfallen, betreiben. Für die Verwaltung des Bürgerzentrums, die der TUS nicht selbst durchführt, ist eine durch den TUS installierte Verwaltungsfirma zuständig, die eigene Verwaltungskosten verursacht. Diese Kosten hierfür betragen nach Aussagen des 1.Vorsitzenden Heinz Büsing jährlich 30.000 Euro. Ist dies sinnvoll?!

 Das Konzept der Schützen ist keineswegs contra TUS  Schildgen gerichtet sondern einfach pro Schildgen um eine Begegnungsstätte für alle Bürger und Vereine zu erhalten, so wie es der ursprüngliche Sinn und Zweck dieses Gebäudes immer war. Durch den Anbau wird das  vorhandene Angebot des Bürgerzentrums sogar noch erweitert und attraktiver gestaltet.

So ist die Schützenbruderschaft auch in der Lage ihre Schiessveranstaltungen durchzuführen ohne das Bürgerzentrum an sich zu nutzen und zu blockieren.

 Das dies für die Schützen ein hoher finanziellen Aufwand und auch ein gewisses Risiko bedeutet, steht wohl außer Frage. Dies zeigt aber doch umso mehr wie wichtig der Schützenbruderschaft dieses Projekt ist, da die Realisierung ein sehr hohes Maß an ehrenamtlicher Arbeit beinhaltet, die die Schützen zu Leisten in der Lage sind.

 Die Schützen haben in Schildgen eine über 100 jährige Tradition. Waren immer sehr bürgernah und der Kirche sehr verbunden. Sie haben viel Erfahrung mit Projekten und mussten sich immer wieder neuen Herausforderungen stellen.

Der Neubau des jetzigen Schützenheimes, bei der Gaststätte Cramer im Jahre 1975. Die komplette Sanierung / Renovierung bis auf den Rohbau vor 17 Jahren, vor 6 Jahren ein neuer Anbau und auch die ständige Instandhaltung unseres Schützenheimes (alles immer in eigener Regie) haben unter anderem deutlich gemacht wozu wir bereit und in der Lage sind. Dieses alles ist auch unter dem Gesichtspunkt, dass wir dort nur zur Miete waren, zu Betrachten. Bei all diesen Vorhaben wurde immer das eigene finanzielle Risiko getragen, und auch mit Erfolg.

Ohne eine harmonische Zusammenarbeit aller Mitglieder sowie des Vorstands der Bruderschaft wäre dies nicht über Jahrzehnte möglich gewesen.

 Um das „Miteinander“ in Schildgen zu fördern und neue Ideen einfließen zu lassen, haben die Schützen bereits 1994 angestrebt, eine Interessengemeinschaft in Schildgen ins Leben zu rufen. 1996 wurde dann die IG Schildgen (Interessengemeinschaft Schildgen) im Schützenheim gegründet. Seit dem sind die Schützen aktiv mit im Vorstand und Beirat der IG tätig.

Auch das gemeinsame Schützen- und Dorffest, mit großem Erfolg gefeiert, ist seit Jahren zu einem weit über die Grenzen von Schildgen hinaus bekannten und erfolgreichem und beliebtem Ereignis geworden.

Solche Aktionen bedeuten ein „Miteinander“!

 Nun wollen die Schützen wieder etwas „für und in Schildgen“ bewegen.

Die Schützen wollen den  Bürgern  das Bürgerzentrum erhalten, damit es nicht in ein paar Jahren geschlossen wird, weil der Stadt das Geld fehlt es zu unterhalten. Gleichzeitig möchten die Schützen der Schützenbruderschaft eine neue Heimat im Herzen von Schildgen zu geben da diese Anfang 2009 die Kündigung für ihr jetziges Heim erhielt.

 Die Bruderschaft wird durch den Anbau einer neuen Schießhalle auch das sportliche Schießen ausweiten können. Dieses hat jetzt schon einen hohen Stellenwert in unserem Vereinsleben. Durch die neuen attraktiven Möglichkeiten werden auch wieder neue Mitglieder gewonnen. Denn auch für die Schützen steht heute noch der Fortbestand der Tradition in unserer modernen Welt im Vordergrund.

Der Anbau soll als multifunktioneller Raum gestaltet werden, so dass er gleichzeitig für Gästeschießen,  Betriebsfeiern, Geburtstage oder Feiern für kleinere Gruppen genutzt werden kann.

Gerade für kleinere Gruppen waren die Räumlichkeiten im Bürgerzentrum oft zu groß und die Nachfrage in Schildgen nach kleineren Veranstaltungsräumen konnte nicht zufrieden stellend gedeckt werden.

 Bevor die Schützen über den Kauf des Bürgerzentrums nachdachten, wurden im Vorfeld Gespräche mit dem TUS Schildgen geführt. Dieser war sehr wohl, von Seiten der Schützen, von Anfang an in sämtliche Pläne involviert.

Die Schützen planen  das Bürgerzentrum  erweitern, damit auch künftig mehr Platz für Veranstaltungen vorhanden ist. So wird das Bürgerzentrum für die Bürger noch attraktiver.

 Bei diesem ganzen Aufwand und finanziellen Risiko dürfte klar sein, dass den Schützen dran gelegen ist, das Bürgerzentrum als Begegnungsstätte zu erhalten und es weiterhin durch Vermietung für alle Bürger und Vereine zugänglich zu machen.

 Weiterhin sind alle Schützenmitglieder ehrenamtlich Tätig. Das heißt, alle Arbeiten werden ohne Bezahlung ausgeführt. Ob beim TUS sämtliche Tätigkeiten ebenfalls ehrenamtlich und unentgeltlich geleistet werden, wurde in der bisherigen Berichterstattungen nicht erläutert. Vielleicht entstehen dem TUS hier Kosten, die einen Kauf des Bürgerzentrums seinerseits nicht möglich machen. Da wir ein gemeinnütziger Verein sind, können und dürfen wir unsere Mitglieder nicht bezahlen, bis heute hat noch kein Mitglied für seine Arbeit Geld oder Bezahlung erhalten.

 Das der TUS ebenfalls jahrelang Geld und Arbeit in das Bürgerzentrum investiert hat, ist doch keine Frage. Aber ist das nicht immer so und auch selbstverständlich gerade, wenn man es auch stark selber nutzt?  Ein solch großes Objekt mieten, kaufen, verwalten usw. bedeutet doch immer  ein gewisses Maß an Risiko.

 Jetzt sind die Schützen bereit dieses Risiko für die Bürger und Vereine von Schildgen zu tragen, und dies ohne finanzielle Zuschüsse von der Stadt.

 Gespräche mit der Stadt und den Parteien sowie auch dem TUS Schildgen sind in vollem Gange. Wir hoffen auch für den TUS Schildgen zufrieden stellende Ergebnisse zu erzielen, denn es ist keineswegs unser Ansinnen diesem großen Schildgener Sportverein etwas wegzunehmen, zumal auch Kinder unser Mitglieder dem TUS angehören.

 Wir wollen hier auch Bemerken das Friedhelm Schlaghecken als Ratsmitglied und gleichzeitig auch Vorstandsmitglied der Schützen in dieser Angelegenheit weder an Abstimmungen noch an Diskussionen im Rat teilgenommen hat.

 Die Schützen möchten in Schildgen etwas für Schildgen bewegen! Tradition ist nicht das Aufbewahren der Asche sondern die Weitergabe des Feuers, unter diesem Motto führt der 1. Vorsitzenden (Brudermeister) Peter Koch seit über 20 Jahren die Schildgener Schützen.

Nur gemeinsam kann man etwas bewegen und erreichen. Zusammenhalt von Jung und Alt steht im Vordergrund. Ein Miteinander und kein Gegeneinander.

 Fragt man sich warum die Wellen in einem kleinen Dorf so hoch schlagen wo man doch Tür an Tür wohnt? Die Schützenbruderschaft hat sich bisher aus der öffentlichen Diskussion bewusst herausgehalten, um kein Gewinner – Verliererspiel zu starten oder Unfrieden zu stiften.

 Aus Sicht der Schützenbruderschaft  geht es nicht darum, wer den „Schwarzen Peter“ hat sondern vielmehr darum „das Kind zu retten bevor es in den Brunnen gefallen ist“!

 Was wäre eine gute Alternative? Eine Schließung unseres Bürgerzentrums? Ein privater Investor? Noch ein Discounter in der Dorfmitte?

 

Der Vorstand der St. Seb. Schützenbruderschaft Schildgen 1907 e.V.

 

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