| Chronik bis 2006 |
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der St. Sebastianus Schützenbruderschaft 992 Als Entschädigung für ihre Mitarbeit beim Aufbau des Herrenhofes und der Burg Berge wurden den Hofangehörigen Land zur Rodung angewiesen.Die erste Siedlung finden wir nicht in Schildgen selbst, sondern in Nittum, Fahn und Calmünten, damals noch mit "C" geschrieben. Der Ortsteil Nittum ist der älteste Teil des heutigen Schildgens. 1100 Gründung der 1. Schützengilde zum Schutz vor feindlichen Angriffen auf Häuser und Bauerhöfe. 1301 Schildgen wird das erste Mal urkundlich erwähnt. 1499 Der erste Bürger zu Nittum, Stephan Schröder, zahlte jährlich eine halbe Mark Abgabe an die Abtei des Klosters Altenberg. 1500 Die Schützengilde stellte sich in den Dienst der Kirche. So kam es, dass man zwei Schutzpatrone wählte: den Heiligen Sebastianus und den Heiligen Hubertus. 1513 Die Bauernfamilie Ewert und Wilhelm ließen sich auf der Nittumer Heide nieder, um dort Land zu bestellen. 1613 Die letzte Hexe von Nittum "Schüre Tring" wurde auf dem Galgenberg in Fahn verbrannt, dort wo heute die Katholische Kirche Herz Jesu steht. 1700 Zur Zeit Napoleon I gab es am "Kempen am Stein", der heutigen Gasstätte "Zur Post", eine Zollstelle und eine Pferdetränke. 1787 Auf dem Galgenberg in Fahn fand die letzte Hinrichtung statt. Das Opfer war der schwarze Steffen, dem 170 Einbrüche nachgesagt wurden. 1810 Der erste Schulbezirk Nittum wurde gegründet. Wilhelm Fassbender, der erste Lehrer, unterrichtete zu Hause. Wegen Platzmangel gab es noch kein Schulgebäude. Sein Haus stand bis ca. 1925 gegenüber der Gaststätte Kimmel. 1816 Die Gemeinde Odenthal mietete eine Teil des Hauses Gierath in Unterscheid, das heutige Haus der Familie Pokorny auf dem Unterscheider Weg. 1820 Die Gemeinde Odenthal plante eine Schulhaus zu bauen. 1824 kaufte man ein Grundstück in Fahn und begann sofort mit dem Bau des Schulsaals und der Lehrerwohnung. 1830 Zur frühen Preußenzeit gab es durch die Gemeinde Odenthal eine Aufteilung in Flure. Flur 1: Hoppersheide Flur 2: Torringen Beide Flure gehörten zu dieser Zeit zu Fahn und Nittum. In Fahn gab es 46 Einwohner, in Nittum 129. Die ersten Wegnamen hießen unter anderem "Am Scheldglen". 1836 Die Einwohnerzahlen erhöhen sehr schnell. Zu Biesen zählten 14 Einwohner, Calmünten 79, Fahn 57, Schildgen 50, Nittum 143 und Hoverhof 14. 1842 Wo heute unsere Kapelle auf dem Waldfriedhof (Schildgen-Bieseberg) steht, muss bis zu diesem Zeitpunkt ein geometrischer Vermessungspunkt gestanden haben. Er hatte einen Durchmesser von 8 m und lief nach oben konisch auf 4 m zu. Dort stand ein Fahnenmast, an dem zu Vermessungszwecken eine Fahne hochgezogen wurde. Nur am Wochenende wurde der Turm anderweitig genutzt; denn dann zogen die jungen Burschen mit ihrem Quetschbüggel und der Flasche Schabau auf den Turm rauf und sangen bis tief in die Nacht. 1862 Da es im Dorf zu diesem Zeitpunkt noch keine Arztpraxis gab, kam anlässlich einer öffentlichen Untersuchung der Bürger ein auswärtiger Arzt nach Schildgen. Weil es sich um den ersten Besuch dieser Art handelte, bestand großes Interesse an diesem Ereignis. 1866 Aus einem Verzeichnis der Kinder, die zu diesem Zeitpunkt die Nittumer Schuler besuchten, gehen die Namen der Ureinwohner hervor, z. B. Cürten, Dörper, Heider, Heikamp, Kierdorf, Meuten, Orth, Selbach, Siefen, Wittkamp und Weyer. Einige davon sind heute noch in Schildgen zu finden. 1873 Der gesamte Ortsteil Schildgen-Fahn hatte eine Einwohnerzahl von 627 erreicht. 115 davon waren schulpflichtige Kinder. 1874 Bürgermeister Hubert Decker, der Gemeinde Odenthal zugehörig, machte auf dem Galgenberg Ausgrabungen. Er fand dabei die Gebeine des Raubmörders "Schwarzer Steffn". Sein Schädel lag zwischen seine Fußknochen. Der Bürgermeister nahm den Schädel und stellte ihn in sein Büro. Dort stand er bis zum Umbau des Odenthaler Rathauses, wobei er verschwand. 1878 Im Frühjahr trafen sich 18 junge Männer in der alten Schule von Fahn, um dort den Männergesangsverein "Concordia Nittum" zu gründen. 1880 Mit ihrer Fahnenweihe hatte der MGV Concordia Nittum den ersten öffentlichen Auftritt. 1890 Die Arbeitlage ist sehr schlecht, die meisten Schildgener sind "Hippe Bure". Sie haben ein paar Hühner oder eine Ziege im Stall und gehen zusätzlich in die Fabrik arbeiten. Die Papiermühle Zanders in Bergisch Gladbach, das Eisenwerk Köttgen, Klöckner-Humboldt-Deutz, das Munitionswerk in der heutigen Waldsiedlung und das Wuppermann Walzwerk waren die wenigen Arbeitsstätten, die zu Fuß oder mit dem Rad erreicht wurden. 1900 An der Gaststätte "Zur Post" traf man viele Fuhrleute an, die mit ihren Kutschen, beladen mit Steinen aus der Eifel, eine Rast machten, um zum Weiterbau des Altenberger Doms beizutragen. 1901 Erbauung der Laurentius Kirche in Bergisch Gladbach. 1902 Mit der Erbauung des Gasthofes "Schankweile" kam es im Ortskern, dem heutigen Schildgen, zu einer Bauexplosion, Zug um Zug kam ein Haus zum anderen. 1902 So planten die Stadtväter von Köln und Bergisch Gladbach eine Straßenbahn von Köln-Dünnwald über Schildgen, Odenthal nach Altenberg, die zum geplanten Freizeitpark, dem heutigen Märchenwald, führen sollte. 1903 Der MGV Concordia Nittum feiert das Stiftungsfest zum 25. Bestehen. 1905 Die Einwohnerzahl von Nittum, Fahn, Unterscheid und Kalmünten beträgt 750. 1905 Grundsteinlegung und Erbauung des Rathauses in Bergisch Gladbach. 1907 Am 20. Januar trafen sich 14 junge Männer in der Gaststätte Billstein, um einen Schützenverein zu gründen. Dies lief unter dem Namen Schildgen-Unterodenthal. 1907 Im März begann der Bau des ersten Luftgewehrstandes im Saal der Gaststätte Billstein, dort wo man sich jeden Sonntag nach dem Kirchgang zu Schießen traf. 1907 Im Juli wurde zum ersten Schützenfest eingeladen, welches dann alljährlich am ersten Sonntag im Juli im Saal der Gaststätte Billstein stattfand. Der erste Schützenkönig wurde ausgeschossen, er hieß Gerhard Heidkamp mit Gattin Maria aus Fahn. 1908 Die Schützen kauften eine Fahne, die zur damaligen Zeit 200 Reichsmark kostete. Auf dieser Fahne stand: "Üb Aug und Hand für´s Vaterland." Auf der anderen Seite stand geschrieben: St. Sebastianus Schießverein Unterodenthal. 1908 In Odenthal wird die erste Freiwillige Feuerwehr gegründet. 1908 Im März waren inzwischen 38 Mitglieder entschlossen eine Schützentracht zu kaufen. Da die Tracht jedoch für einige zu teuer war, blieben nur noch 26 Mitglieder im Verein. 1909 In der Gaststätte Schankweiler trafen sich 10 Männer und gründeten die Freiwillige Feuerwehr von Schildgen. 1910 Bei der Gaststätte Schankweiler begann man mit dem Bau des neuen Schießstandes. Im Juli konnten die Schützen zum ersten Mal ihren neuen König ausschießen. Im August wurde der Stand zum Schwerkaliberstand für 16 mm Büchsen erweitert. 1911 Der Schützensaal im Garten der Gaststätte Schankweiler wurde gleichzeitig als Notkirche benutzt. Dort fand ca. alle 2 - 3 Wochen eine Gottesdienst statt. Diese Holzbaracke wurde im Jahre 1927 abgerissen. 1912 Die Bruderschaft erreicht eine Mitgliederzahl von 30 Mann. 1913 Den Schildgener Bürgern wurde durch ein Rundschreiben mitgeteilt, dass in den nächsten Tagen eine zahnärztliche Untersuchung von Dr. Donat durchgeführt werde. 1914 Durch die Ermordung Prinz Ferdinands brach der Erste Weltkrieg aus, darum wurden vier Männer des Schützenvereins eingezogen. 1914 Am 26. August beschließt die Odenthaler Gemeinde den Angehörigen der Kriegssoldaten eine finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen. 1915 Der Schützenbruder und Schützenkönig 1914/15, J. Hamacher, wird als vermisst gemeldet. 1915 Die Freiwillige Feuerwehr hat ihren ersten Einsatz, um das Feuer im Sägewerk Kramer zu löschen. 1918 Die ersten Schießveranstaltungen nach dem Ersten Weltkrieg wurden von Besatzungsmächten überwacht. Es durfte nur mit dem Luftgewehr geschossen werden. 1918 Jedem Heimkehrer aus der Gefangenschaft wurden fünfzig Deutsche Reichsmark von der Bruderschaft überreicht. 1919 Die Frauen und Schützen stifteten eine Scherpe für den Fähnrich und eine Diadem (Kopfschmuck). 1920 Als Gedenken an die gefallenen Soldaten des Ersten Weltkrieges ließ die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Unterodenthal eine Ehrentafel anfertigen, welche von Pfarrer Schäfer enthüllt wurde. 1920 Der Munition entsprechend wird der Schützenkönig 1920/21 auf Runkelrüben ausgeschossen. Den entscheidenden Schuß erzielte Jacob Siefen, auch "Knollenkönig" genannt. 1924 Das Königspaar Peter und Margarete Dünner stifteten aus Anlass ihrer Königswürde eine echte silberne Krone für die zukünftigen Königinnen. 1925 Bei dem Bezirkswanderkettenschießen von Bergisch Gladbach ging Schildgen zweimalig als Sieger hervor. 1925 Nach dem Ersten Weltkrieg fuhr die Postkutsche von Köln über die Bezirksstraße nach Odenthal, die Pferde wurden bei der heutigen Gaststätte "Zur Post" ausgetauscht. 1926 Am 15. März setzt der Odenthaler Bürgermeister Josef Brochhagen den ersten Grundstein für das neue Schulhaus. 1926 Am 2. August wird die KG Piefeköpp Schildgen gegründet. Sie war die erste Karnevalsgesellschaft des Rheinisch Bergischen Kreises, die um Weiberfastnacht eine Sitzung veranstaltete, zu der ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger bei Kaffee und Kuchen kostenlos eingeladen wurden. 1927 Von Jahr zu Jahr wurde die Königskette schwerer, da jedes Jahr ein neuer Königsorden dazukam. Darum beschloss die Bruderschaft eine Ausgehkette zu kaufen. 1928 Am 14. Januar wird die neue Grundschule Schildgen feierlich eingeweiht. 1928 Der Ortsname Schildgen wird amtlich festgeschrieben. Bis dahin hieß er über 100 Jahre Nittum. 1928 Einweihungsfeier mit Geistlichen und Schützenbrüdern bei der Grundsteinlegung der Katholischen Kirche Schildgen durch Pfarrer Schäfer. An diesem Platz steht heute der Pfarrsaal. 1929 Die Bruderschaft tritt der Erzbruderschaft Köln bei. 1929 An der Schule Fahn-Schildgen unterrichtete der Lehrer und spätere Schulleiter Alfons Spallek. Er war der am längsten unterrichtende Lehrer und ging 1966 in Rente. 1931 Schildgen erhält in der Person von Kaplan Hubert Kochs erstmals einen Seelsorger. 1932 Ab sofort gehört das Gebiet Schildgen zur Gemeinde Odenthal, Kreis Mülheim am Rhein. 1932 Gründung des TuS Schildgen. Trotz größter Schwierigkeiten hielten Willi und Martin König in den unsicheren Zeiten in einer Laube am Concordiaweg eine Gründungsversammlung ab. 1932 Im Juli feiert die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Schildgen im 25jähriges Bestehen mit dem Schützenkönigspaar Wilhelm und Anna Knieper. 1933 Am 30. Januar 1933 ergreift Adolf Hitler die Macht zum totalen Staat, dem sogenannten "Dritten Reich". 1933 Der Schützenkönig Jakob Meis fällt am 25. November im Zweiten Weltkrieg. Als Stellvertreter tritt sein Schwiegersohn Johann Felder ein. 1934 Die Bruderschaft stiftete der Katholischen Kirche Herz Jesu eine St. Sebastianus Statue mit Altar. 1934 Im Juli wird Rektor Hubert Kochs Schützenkönig, bis heute der einzige Geistliche. 1935 Ein Opfer des Straßenverkehrs wurde ein mächtiger Baum auf der Reuterstraße (heute Voiswinklerstraße), genannt die "Hexenlinde", dort tanzten die Hexen im Mittelalter, um den Teufel zu würdigen. 1936 Die NSDAP richtete in der Schule Schildgen einen Keller ein, wo die Hitlerjugend ihre Treffen abhalten konnte. 1936 Die Bruderschaft tritt wieder aus der Erzbruderschaft Köln aus. Damit verbunden war eine Namensänderung. Der Verein hieß von nun an St. Sebastianus Schützenverein Unter-Odenthal, Sitz Schildgen 1907. 1939 Am 1. September beginnt der Zweite Weltkrieg. Am dem heutigen Tage werden in Schildgen Lebensmittelkarten verteilt und Verdunklungszwang angeordnet. 1940 Am 1. Mai erste britische Bombenangriffe auf Köln und Umgebung. 1940 Am 23. August ist ein am Zehntweg aufgestellter Scheinwerfer, der zur Flugaufklärung diente, Zielpunkt britischer Bomber. 1941 Die erste Post wird gegenüber der Gaststätte Schankweiler eingerichtet. Sie erhält den amtlichen Namen "Schildgen über Bergisch Gladbach". 1942 Am 15. und 16. April richtet eine Bombenkette über Kalmünten und Hoverhof dort schwere Schäden an. 1943 Eine Luftmine zerstört das Strandbad Katterbach. Im Bereich Schildgen beschädigen ca. 200 Brandbomben die Katholische Kirche und zahlreiche Wohnhäuser. 1943 Am 29. Juni größter Bombenangriff. Die Kölner Innenstadt ist fas vollständig vernichtet, auch der Kölner Dom ist schwer beschädigt. 1944 Am 26. September wird wegen Fliegeralarms die Hl. Messe unterbrochen, die Leute flüchten in eine Keller unter der Kirche. 1944 Am 14. Oktober schwerster Luftangriff auf Schildgen und Nittum. 1945 Am 12. April herrscht starkes Artilleriefeuer. Amerikanische Panzer in Dünnwald, Dellbrück und Hardthof. Eine zusammengewürfelte Verteidigung aus Soldaten und Hitlerjugend wird aufgeboten. Dieser hoffnungslose Kamp kostete viele unnötige Menschenleben. 1945 Die Amerikaner erobern Schildgen. 1945 Die Toten des Krieges werden vor der Katholischen Kirche beigesetzt. 1945 Am 8. Mai tritt das Ende des Zweiten Weltkrieges ein. 1947 Im Juli wird die erste Wasserleitung nach Schildgen gelegt. 1947 Die Schuspeisung wird in der Schildgener Grundschule eingeführt. 1947 Die Bruderschaft läuft wieder unter ihrem alten Namen St. Sebastianus Schützenbruderschaft 1907. 1948 Trotz größter Probleme fand im Saal Kimmel in Nittum eine Schießveranstaltung statt. 1948 Im Juli fand nach zehnjähriger Pause wieder ein Schützenfest statt. Auf Grund der Besatzungmächte durften keine Waffen benutzt werden, und so schoss man mit der Armbrust den König 1948/49 Josef und Anna Peters aus. Der davor am längsten regierende König von 1939-48 hieß Jakob Kierspel mit Gattin Christine. 1950 Um in die Bruderschaft aufgenommen zu werden, musste man zwei Bedingungen erfüllen: 1. Zwei Bürger mussten für den Neuling haften. 2. Sein Name wurde im Schaukasten der Kirche und in der Stammkneipe der Schützen ausgehangen, und solange niemand gegen ihn stimmte, wurde er in die Schützenbruderschaft aufgenommen. 1950 Die Einwohnerzahl des Stadtteils Schildgen stieg auf 1500. 1951 Die TuS Schildgen lädt zum ersten Nachkrigesstiftungsfest ein. 1951 Am 26. März findet die Einweihung der neuen Pfarrbücherei statt. 1951 Am 1. Mai entsteht eine neue Jungschützenabteilung, erster Jungschütze Horst Müller. 1951 Schützen- und Volksfest ist am 1. Juli mit der Weihe der neuen Fahne. 1952 Am 18. Juni setzt man den ersten Spatenstich für das neue Pfarrhaus. 1953 Das Verbot für Luftgewehrschießen ist aufgehoben. 1953 Der MGV Concordia Nittum feiert das 75jährige Stiftungsfest im Saal der Gaststätte Kimmel in Nittum. 1953 Am 3. Mai wird das erste Wegekreuz errichtet. Voiswinkelerstraße/Ecke Unterscheiderweg. 1954 Am 4. Juli erhält der Bürgermeister des Schützenvereins, Peter Meuten, das St. Sebastianus Ehrenkreuz am grün-weißen Band. 1956 Die Bruderschaft baut in Nittum ihren zweiten Schwerkaliberstand. 1957 Die Schützen halten in großem rahmen ihr 50jähriges Goldjubiläum ab. 1957 Am 16. Oktober wird der katholische Kindergarte feierlich eingeweiht. 1958 In das Haus der Familie Fischer, heutige Voiswinkelerstraße, zieht der Odenthaler Spar- und Darlehnsverein ein. 1958 Für die evangelische Kirchengemeinde wird in der Schule Schildgen ein Klassenraum als Kirchensaal zur Verfügung gestellt. 1958 Am 25. Juni wird der neue Pfarrer Josef Wirtz vorgestellt. 1958 Im Juli wird der erste Schützenkönig, Josef Moll und Frau Gertrud, mit 16 mm Schwerkaliber ausgeschossen. 1959 50jähriges Bestehen der Feuerwehr Schildgen, große Feier im Rathaus Odenthal. 1959 Gründung des evangelischen Kirchenbauvereins Schildgen. 1959 Die Raiffeisenbank zieht um, auf die Altenberger-Dom-Straße/Ecke Reuterstraße. 1960 Der Schützenkönig 1959/60, Arno Weyland und seine Schwester, mussten in der ersten Jahreshälfte abtreten, da die strengen katholischen Statuten des Vereins die Schwangerschaft der Königsbegleiterin veruteilten. Somit wurde am zweiten Weihnachtsfeiertag im Gewächshaus der Schützenbrüder Moll, Peter Neschen und seiner Mutter Gertrud das neue Schützenpaar 1959/60 für die zweite Hälfte des Jahres. 1960 Am Anfang der 60er Jahre nahm man keinen Eintritt für die Festlichkeiten in der Gaststätte Kimmel, sondern Jungschützen sammelten in der Tanzpausen Tanzgroschen, um damit dieMusikkapelle zu finanzieren. 1960 Am 29. November wird die Katholische Kirche fertiggestellt. 1962 Die ersten Vorbereitungen zum Bau der evangelischen Kirche und der Grundstückskauf liegen vor. 1963 Der erste Jungschützenprinz 1963/64, Willi Meis, wird ausgeschossen. 1964 Mit dem Ausbau der Altenberger-Dom-Straße fällt gleichzeitig die schöne Baumallee, die durch Schildgen verlief. 1964 Der erste Seelsorger auf evangelischer Seite, Schrock, tritt sein Amt in Schildgen/Katterbach an. 1964 Die Freiwillige Feuerwehr Schildgen erhält ihr erstes Tanklöschfahrzeug ITLF 16. 1964 Eine neue Schießordnung für die Jungschützen enthält die Regelung, dass von nun an eine bronzene, silberne und eine grüne Schützenschnur ausgeschossen wird. 1965 Die Arbeiten für den Bau der evangelischen Kirche auf der Reuterstraße (heutige Voiswinkelerstraße) ist in vollem Gang. 1966 Am 21. März stirbt der Heimatforscher, Peter Kombüschen, im Alter von 83 Jahren. 1967 In diesem Jahr wird der Vogel letztmalig am 1. Mai ausgeschossen. Am 1968 findet das Schützenfest samstags statt. 1967 60jähriges Jubiläum der Schützenbruderschaft Schildgen. 1967 Im November wird die evangelische Andreaskirche in Schildgen eingeweiht. 1968 Der Schützenkönig wurde nun am Schützenfestsamstag ausgeschossen. 1968 Das Grundstück der Bruderschaft am Friedhof sollte zum Verkauf angeboten werden. 1969 Das Vereinslokal wurde von der Gaststätte Selbach nach Nittum (Kimmel) verlegt. 1969 Der Ehrenfeldwebel Johann Peters verstarb. 1969 Pfarrer Dr. Paul Adenauer wurde Präses der Bruderschaft. 1970 Es wurde der auf Bezirksebene ausgeschossene Peter Drossard Pokal gewonnen. 1970 Der Ehrenvorsitzende Jakob Neschen verstarb. 1971 Der ehemalige Präses der Bruderschaft Pastor Josef Wirtz verstarb. 1972 Der Vorsitzende der Bruderschaft trug ab sofort einen Federbusch. 1973 Das Schützenfest fand erstmalig nicht im Juli sondern am 1. und 2. September statt. 1973 Der Kommandant erhielt einen vereinseigenen Säbel. 1973 Das Vereinslokal wurde von Nittum zum Ortsteil Scharrenberg, Gaststätte Cramer. Altenberger-Dom Straße 278 verlegt. Es wurde ein eigenes Schützenheim bei der Gaststätte geplant. 1974 Der Schießstand in Nittum muße abgerissen werde, er sollte an einem Grundstück am Friedhof neu aufgebaut werden. Dies wurde jedoch aufgrund von Protesten der Anwohner abgelehnt. Daruf hin wurde ein Neubau im Ortsteil Scharrenberg geplant. 1975 In Scharrenberg bei der Gaststätte Cramer wurde ein altes Gebäude zu einem neuen Schützenheim, mit 6 Luftgewehrständen, umgebaut. Im Hof wurde der König mit Kleinkalibergewehr ausgeschossen. Der Mietzins betrug 800 DM / Jahr Am 21.Juni wurde Richtfest gefeiert und am 05.12.1975 fand die erste Versammlung im eigenen Schützenheim statt. 1975 Beim Bezirksschießen des Bezirksverbandes 303 Bergisch Gladbach gewannen die Jungschützen zum 1.Mal die Bezirkswanderkette, die seit 1967 ausgeschossen wurde. 1976 Am 18.Januar am St.Sebastianus Tag, wurde das neue Schützenheim offiziell eingeweiht. 1976 Nach 39 Jahren wurde eim Bezirkschießen die Bezirkswanderkette zum 3.Mal wieder von Schildgen gewonnen. Da auch der Peter-Drossard Pokal zum 5-Mal gewonnen wurde, verblieb er im Besitz der Bruderschaft. Die Jungschützen gewannen zum 2.Mal in Folge die Bezirkswanderkette. 1976 Erstmalig wurde ein Festzelt zum Schützenfest aufgebaut. Dieses wurde auf der anderen Straßenseite bei der Gaststätte Cramer, Altenberger-Dom Straße 278, aufgestellt. 1976 Der Präses Dr. Paul Adenauer wurde verabschiedet. 1977 Die Schützen feierten im Festzelt gegenüber der Gaststätte Hans Cramer ihr 70-jähriges Jubiläum: Der im letzten Jahr verabschiedete Präses Dr. Paul Adenauer wurde zum Ehrenpräses ernannt Erstmalig wurden Mitgliedsausweise als Versicherungsnachweis ausgestellt. 1977 Die Jungschützen gewannen zum 3.Mal in Folge die Bezirkswanderkette beim Bezirksschießen. 1977 Da sich mittlerweile sieben Schlerschützen angemeldet hatten, wurde eine Schülermannschaft ins Leben gerufen. Die Schülerschützen wurden in die Bruderschaft aufgenommen. 1978 Am Schützenfestsonntag wurde erstmals ein Discoabend in Regie der Junschützen veranstaltet, der auch ein voller Erfolg wurde. 1978 Die Jungschützen gewannen zum 4.Mal in Folge die Bezirkswanderkette. Für die Schülerschützen wurde im Bezirksverband 303 Bergisch Gladbach das Urbanpokalschießen eingeführt. Die Veranstaltung wurde bei der Bruderschaft in Schildgen ausgerichtet. 1979 Die Jungschützen gewannen zum 5.Mal in Folge die Bezirkswanderkette beim Bezirksschießen. 1980 |








