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bis zum Schützenfest in Schildgen

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Schildgen den 19. Mai 2012

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Chronik bis 2006 Drucken E-Mail
    Die Geschichte Schildgens mit der Gründung und dem Aufbau
    der St. Sebastianus Schützenbruderschaft


    992
    Als Entschädigung für ihre Mitarbeit beim Aufbau des Herrenhofes und der Burg Berge wurden den Hofangehörigen Land zur Rodung angewiesen.Die erste Siedlung finden wir nicht in Schildgen selbst, sondern in Nittum, Fahn und Calmünten, damals noch mit "C" geschrieben. Der Ortsteil Nittum ist der älteste Teil des heutigen Schildgens.

    1100
    Gründung der 1. Schützengilde zum Schutz vor feindlichen Angriffen auf Häuser und Bauerhöfe.

    1301
    Schildgen wird das erste Mal urkundlich erwähnt.

    1499
    Der erste Bürger zu Nittum, Stephan Schröder, zahlte jährlich eine halbe Mark Abgabe an die Abtei des Klosters Altenberg.

    1500
    Die Schützengilde stellte sich in den Dienst der Kirche. So kam es, dass man zwei Schutzpatrone wählte: den Heiligen Sebastianus und den Heiligen Hubertus.

    1513
    Die Bauernfamilie Ewert und Wilhelm ließen sich auf der Nittumer Heide nieder, um dort Land zu bestellen.

    1613
    Die letzte Hexe von Nittum "Schüre Tring" wurde auf dem Galgenberg in Fahn verbrannt, dort wo heute die Katholische Kirche Herz Jesu steht.

    1700
    Zur Zeit Napoleon I gab es am "Kempen am Stein", der heutigen Gasstätte "Zur Post", eine Zollstelle und eine Pferdetränke.

    1787
    Auf dem Galgenberg in Fahn fand die letzte Hinrichtung statt. Das Opfer war der schwarze Steffen, dem 170 Einbrüche nachgesagt wurden.

    1810
    Der erste Schulbezirk Nittum wurde gegründet. Wilhelm Fassbender, der erste Lehrer, unterrichtete zu Hause. Wegen Platzmangel gab es noch kein Schulgebäude. Sein Haus stand bis ca. 1925 gegenüber der Gaststätte Kimmel.

    1816
    Die Gemeinde Odenthal mietete eine Teil des Hauses Gierath in Unterscheid, das heutige Haus der Familie Pokorny auf dem Unterscheider Weg.

    1820
    Die Gemeinde Odenthal plante eine Schulhaus zu bauen.

    1824
    kaufte man ein Grundstück in Fahn und begann sofort mit dem Bau des Schulsaals und der Lehrerwohnung.

    1830
    Zur frühen Preußenzeit gab es durch die Gemeinde Odenthal eine Aufteilung in Flure.
    Flur 1: Hoppersheide
    Flur 2: Torringen
    Beide Flure gehörten zu dieser Zeit zu Fahn und Nittum. In Fahn gab es 46 Einwohner, in Nittum 129. Die ersten Wegnamen hießen unter anderem "Am Scheldglen".

    1836
    Die Einwohnerzahlen erhöhen sehr schnell. Zu Biesen zählten 14 Einwohner, Calmünten 79, Fahn 57, Schildgen 50, Nittum 143 und Hoverhof 14.

    1842
    Wo heute unsere Kapelle auf dem Waldfriedhof (Schildgen-Bieseberg) steht, muss bis zu diesem Zeitpunkt ein geometrischer Vermessungspunkt gestanden haben. Er hatte einen Durchmesser von 8 m und lief nach oben konisch auf 4 m zu. Dort stand ein Fahnenmast, an dem zu Vermessungszwecken eine Fahne hochgezogen wurde. Nur am Wochenende wurde der Turm anderweitig genutzt; denn dann zogen die jungen Burschen mit ihrem Quetschbüggel und der Flasche Schabau auf den Turm rauf und sangen bis tief in die Nacht.

    1862
    Da es im Dorf zu diesem Zeitpunkt noch keine Arztpraxis gab, kam anlässlich einer öffentlichen Untersuchung der Bürger ein auswärtiger Arzt nach Schildgen. Weil es sich um den ersten Besuch dieser Art handelte, bestand großes Interesse an diesem Ereignis.

    1866
    Aus einem Verzeichnis der Kinder, die zu diesem Zeitpunkt die Nittumer Schuler besuchten, gehen die Namen der Ureinwohner hervor, z. B. Cürten, Dörper, Heider, Heikamp, Kierdorf, Meuten, Orth, Selbach, Siefen, Wittkamp und Weyer. Einige davon sind heute noch in Schildgen zu finden.

    1873
    Der gesamte Ortsteil Schildgen-Fahn hatte eine Einwohnerzahl von 627 erreicht. 115 davon waren schulpflichtige Kinder.

    1874
    Bürgermeister Hubert Decker, der Gemeinde Odenthal zugehörig, machte auf dem Galgenberg Ausgrabungen. Er fand dabei die Gebeine des Raubmörders "Schwarzer Steffn". Sein Schädel lag zwischen seine Fußknochen. Der Bürgermeister nahm den Schädel und stellte ihn in sein Büro. Dort stand er bis zum Umbau des Odenthaler Rathauses, wobei er verschwand.

    1878
    Im Frühjahr trafen sich 18 junge Männer in der alten Schule von Fahn, um dort den Männergesangsverein "Concordia Nittum" zu gründen.

    1880
    Mit ihrer Fahnenweihe hatte der MGV Concordia Nittum den ersten öffentlichen Auftritt.

    1890
    Die Arbeitlage ist sehr schlecht, die meisten Schildgener sind "Hippe Bure". Sie haben ein paar Hühner oder eine Ziege im Stall und gehen zusätzlich in die Fabrik arbeiten.
    Die Papiermühle Zanders in Bergisch Gladbach, das Eisenwerk Köttgen, Klöckner-Humboldt-Deutz, das Munitionswerk in der heutigen Waldsiedlung und das Wuppermann Walzwerk waren die wenigen Arbeitsstätten, die zu Fuß oder mit dem Rad erreicht wurden.

    1900
    An der Gaststätte "Zur Post" traf man viele Fuhrleute an, die mit ihren Kutschen, beladen mit Steinen aus der Eifel, eine Rast machten, um zum Weiterbau des Altenberger Doms beizutragen.

    1901
    Erbauung der Laurentius Kirche in Bergisch Gladbach.

    1902
    Mit der Erbauung des Gasthofes "Schankweile" kam es im Ortskern, dem heutigen Schildgen, zu einer Bauexplosion, Zug um Zug kam ein Haus zum anderen.

    1902
    So planten die Stadtväter von Köln und Bergisch Gladbach eine Straßenbahn von Köln-Dünnwald über Schildgen, Odenthal nach Altenberg, die zum geplanten Freizeitpark, dem heutigen Märchenwald, führen sollte.

    1903
    Der MGV Concordia Nittum feiert das Stiftungsfest zum 25. Bestehen.

    1905
    Die Einwohnerzahl von Nittum, Fahn, Unterscheid und Kalmünten beträgt 750.

    1905
    Grundsteinlegung und Erbauung des Rathauses in Bergisch Gladbach.

    1907
    Am 20. Januar trafen sich 14 junge Männer in der Gaststätte Billstein, um einen Schützenverein zu gründen. Dies lief unter dem Namen Schildgen-Unterodenthal.

    1907
    Im März begann der Bau des ersten Luftgewehrstandes im Saal der Gaststätte Billstein, dort wo man sich jeden Sonntag nach dem Kirchgang zu Schießen traf.

    1907
    Im Juli wurde zum ersten Schützenfest eingeladen, welches dann alljährlich am ersten Sonntag im Juli im Saal der Gaststätte Billstein stattfand. Der erste Schützenkönig wurde ausgeschossen, er hieß Gerhard Heidkamp mit Gattin Maria aus Fahn.

    1908
    Die Schützen kauften eine Fahne, die zur damaligen Zeit 200 Reichsmark kostete. Auf dieser Fahne stand: "Üb Aug und Hand für´s Vaterland." Auf der anderen Seite stand geschrieben: St. Sebastianus Schießverein Unterodenthal.

    1908
    In Odenthal wird die erste Freiwillige Feuerwehr gegründet.

    1908
    Im März waren inzwischen 38 Mitglieder entschlossen eine Schützentracht zu kaufen. Da die Tracht jedoch für einige zu teuer war, blieben nur noch 26 Mitglieder im Verein.

    1909
    In der Gaststätte Schankweiler trafen sich 10 Männer und gründeten die Freiwillige Feuerwehr von Schildgen.

    1910
    Bei der Gaststätte Schankweiler begann man mit dem Bau des neuen Schießstandes. Im Juli konnten die Schützen zum ersten Mal ihren neuen König ausschießen. Im August wurde der Stand zum Schwerkaliberstand für 16 mm Büchsen erweitert.

    1911
    Der Schützensaal im Garten der Gaststätte Schankweiler wurde gleichzeitig als Notkirche benutzt. Dort fand ca. alle 2 - 3 Wochen eine Gottesdienst statt. Diese Holzbaracke wurde im Jahre 1927 abgerissen.

    1912
    Die Bruderschaft erreicht eine Mitgliederzahl von 30 Mann.

    1913
    Den Schildgener Bürgern wurde durch ein Rundschreiben mitgeteilt, dass in den nächsten Tagen eine zahnärztliche Untersuchung von Dr. Donat durchgeführt werde.

    1914
    Durch die Ermordung Prinz Ferdinands brach der Erste Weltkrieg aus, darum wurden vier Männer des Schützenvereins eingezogen.

    1914
    Am 26. August beschließt die Odenthaler Gemeinde den Angehörigen der Kriegssoldaten eine finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen.

    1915
    Der Schützenbruder und Schützenkönig 1914/15, J. Hamacher, wird als vermisst gemeldet.

    1915
    Die Freiwillige Feuerwehr hat ihren ersten Einsatz, um das Feuer im Sägewerk Kramer zu löschen.

    1918
    Die ersten Schießveranstaltungen nach dem Ersten Weltkrieg wurden von Besatzungsmächten überwacht. Es durfte nur mit dem Luftgewehr geschossen werden.

    1918
    Jedem Heimkehrer aus der Gefangenschaft wurden fünfzig Deutsche Reichsmark von der Bruderschaft überreicht.

    1919
    Die Frauen und Schützen stifteten eine Scherpe für den Fähnrich und eine Diadem (Kopfschmuck).

    1920
    Als Gedenken an die gefallenen Soldaten des Ersten Weltkrieges ließ die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Unterodenthal eine Ehrentafel anfertigen, welche von Pfarrer Schäfer enthüllt wurde.

    1920
    Der Munition entsprechend wird der Schützenkönig 1920/21 auf Runkelrüben ausgeschossen. Den entscheidenden Schuß erzielte Jacob Siefen, auch "Knollenkönig" genannt.

    1924
    Das Königspaar Peter und Margarete Dünner stifteten aus Anlass ihrer Königswürde eine echte silberne Krone für die zukünftigen Königinnen.

    1925
    Bei dem Bezirkswanderkettenschießen von Bergisch Gladbach ging Schildgen zweimalig als Sieger hervor.

    1925
    Nach dem Ersten Weltkrieg fuhr die Postkutsche von Köln über die Bezirksstraße nach Odenthal, die Pferde wurden bei der heutigen Gaststätte "Zur Post" ausgetauscht.

    1926
    Am 15. März setzt der Odenthaler Bürgermeister Josef Brochhagen den ersten Grundstein für das neue Schulhaus. 1926
    Am 2. August wird die KG Piefeköpp Schildgen gegründet. Sie war die erste Karnevalsgesellschaft des Rheinisch Bergischen Kreises, die um Weiberfastnacht eine Sitzung veranstaltete, zu der ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger bei Kaffee und Kuchen kostenlos eingeladen wurden.

    1927
    Von Jahr zu Jahr wurde die Königskette schwerer, da jedes Jahr ein neuer Königsorden dazukam. Darum beschloss die Bruderschaft eine Ausgehkette zu kaufen.

    1928
    Am 14. Januar wird die neue Grundschule Schildgen feierlich eingeweiht.

    1928
    Der Ortsname Schildgen wird amtlich festgeschrieben. Bis dahin hieß er über 100 Jahre Nittum.

    1928
    Einweihungsfeier mit Geistlichen und Schützenbrüdern bei der Grundsteinlegung der Katholischen Kirche Schildgen durch Pfarrer Schäfer. An diesem Platz steht heute der Pfarrsaal.

    1929
    Die Bruderschaft tritt der Erzbruderschaft Köln bei.

    1929
    An der Schule Fahn-Schildgen unterrichtete der Lehrer und spätere Schulleiter Alfons Spallek. Er war der am längsten unterrichtende Lehrer und ging 1966 in Rente.

    1931
    Schildgen erhält in der Person von Kaplan Hubert Kochs erstmals einen Seelsorger.

    1932
    Ab sofort gehört das Gebiet Schildgen zur Gemeinde Odenthal, Kreis Mülheim am Rhein.

    1932
    Gründung des TuS Schildgen. Trotz größter Schwierigkeiten hielten Willi und Martin König in den unsicheren Zeiten in einer Laube am Concordiaweg eine Gründungsversammlung ab.

    1932
    Im Juli feiert die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Schildgen im 25jähriges Bestehen mit dem Schützenkönigspaar Wilhelm und Anna Knieper.

    1933
    Am 30. Januar 1933 ergreift Adolf Hitler die Macht zum totalen Staat, dem sogenannten "Dritten Reich".

    1933
    Der Schützenkönig Jakob Meis fällt am 25. November im Zweiten Weltkrieg. Als Stellvertreter tritt sein Schwiegersohn Johann Felder ein.

    1934
    Die Bruderschaft stiftete der Katholischen Kirche Herz Jesu eine St. Sebastianus Statue mit Altar.

    1934
    Im Juli wird Rektor Hubert Kochs Schützenkönig, bis heute der einzige Geistliche.

    1935
    Ein Opfer des Straßenverkehrs wurde ein mächtiger Baum auf der Reuterstraße (heute Voiswinklerstraße), genannt die "Hexenlinde", dort tanzten die Hexen im Mittelalter, um den Teufel zu würdigen.

    1936
    Die NSDAP richtete in der Schule Schildgen einen Keller ein, wo die Hitlerjugend ihre Treffen abhalten konnte.

    1936
    Die Bruderschaft tritt wieder aus der Erzbruderschaft Köln aus. Damit verbunden war eine Namensänderung. Der Verein hieß von nun an St. Sebastianus Schützenverein Unter-Odenthal, Sitz Schildgen 1907.

    1939
    Am 1. September beginnt der Zweite Weltkrieg. Am dem heutigen Tage werden in Schildgen Lebensmittelkarten verteilt und Verdunklungszwang angeordnet.

    1940
    Am 1. Mai erste britische Bombenangriffe auf Köln und Umgebung.

    1940
    Am 23. August ist ein am Zehntweg aufgestellter Scheinwerfer, der zur Flugaufklärung diente, Zielpunkt britischer Bomber.

    1941
    Die erste Post wird gegenüber der Gaststätte Schankweiler eingerichtet. Sie erhält den amtlichen Namen "Schildgen über Bergisch Gladbach".

    1942
    Am 15. und 16. April richtet eine Bombenkette über Kalmünten und Hoverhof dort schwere Schäden an.

    1943
    Eine Luftmine zerstört das Strandbad Katterbach. Im Bereich Schildgen beschädigen ca. 200 Brandbomben die Katholische Kirche und zahlreiche Wohnhäuser.

    1943
    Am 29. Juni größter Bombenangriff. Die Kölner Innenstadt ist fas vollständig vernichtet, auch der Kölner Dom ist schwer beschädigt.

    1944
    Am 26. September wird wegen Fliegeralarms die Hl. Messe unterbrochen, die Leute flüchten in eine Keller unter der Kirche.

    1944
    Am 14. Oktober schwerster Luftangriff auf Schildgen und Nittum.

    1945
    Am 12. April herrscht starkes Artilleriefeuer. Amerikanische Panzer in Dünnwald, Dellbrück und Hardthof. Eine zusammengewürfelte Verteidigung aus Soldaten und Hitlerjugend wird aufgeboten. Dieser hoffnungslose Kamp kostete viele unnötige Menschenleben.

    1945
    Die Amerikaner erobern Schildgen.

    1945
    Die Toten des Krieges werden vor der Katholischen Kirche beigesetzt.

    1945
    Am 8. Mai tritt das Ende des Zweiten Weltkrieges ein.

    1947
    Im Juli wird die erste Wasserleitung nach Schildgen gelegt.

    1947
    Die Schuspeisung wird in der Schildgener Grundschule eingeführt.

    1947
    Die Bruderschaft läuft wieder unter ihrem alten Namen St. Sebastianus Schützenbruderschaft 1907.

    1948
    Trotz größter Probleme fand im Saal Kimmel in Nittum eine Schießveranstaltung statt.

    1948
    Im Juli fand nach zehnjähriger Pause wieder ein Schützenfest statt. Auf Grund der Besatzungmächte durften keine Waffen benutzt werden, und so schoss man mit der Armbrust den König 1948/49 Josef und Anna Peters aus. Der davor am längsten regierende König von 1939-48 hieß Jakob Kierspel mit Gattin Christine.

    1950
    Um in die Bruderschaft aufgenommen zu werden, musste man zwei Bedingungen erfüllen:
    1. Zwei Bürger mussten für den Neuling haften.
    2. Sein Name wurde im Schaukasten der Kirche und in der Stammkneipe der Schützen ausgehangen, und solange niemand gegen ihn stimmte, wurde er in die Schützenbruderschaft aufgenommen.

    1950
    Die Einwohnerzahl des Stadtteils Schildgen stieg auf 1500.

    1951
    Die TuS Schildgen lädt zum ersten Nachkrigesstiftungsfest ein.

    1951
    Am 26. März findet die Einweihung der neuen Pfarrbücherei statt.

    1951
    Am 1. Mai entsteht eine neue Jungschützenabteilung, erster Jungschütze Horst Müller.

    1951
    Schützen- und Volksfest ist am 1. Juli mit der Weihe der neuen Fahne.

    1952
    Am 18. Juni setzt man den ersten Spatenstich für das neue Pfarrhaus.

    1953
    Das Verbot für Luftgewehrschießen ist aufgehoben.

    1953
    Der MGV Concordia Nittum feiert das 75jährige Stiftungsfest im Saal der Gaststätte Kimmel in Nittum.

    1953
    Am 3. Mai wird das erste Wegekreuz errichtet. Voiswinkelerstraße/Ecke Unterscheiderweg.

    1954
    Am 4. Juli erhält der Bürgermeister des Schützenvereins, Peter Meuten, das St. Sebastianus Ehrenkreuz am grün-weißen Band.

    1956
    Die Bruderschaft baut in Nittum ihren zweiten Schwerkaliberstand.

    1957
    Die Schützen halten in großem rahmen ihr 50jähriges Goldjubiläum ab.

    1957
    Am 16. Oktober wird der katholische Kindergarte feierlich eingeweiht.

    1958
    In das Haus der Familie Fischer, heutige Voiswinkelerstraße, zieht der Odenthaler Spar- und Darlehnsverein ein.

    1958
    Für die evangelische Kirchengemeinde wird in der Schule Schildgen ein Klassenraum als Kirchensaal zur Verfügung gestellt.

    1958
    Am 25. Juni wird der neue Pfarrer Josef Wirtz vorgestellt.

    1958
    Im Juli wird der erste Schützenkönig, Josef Moll und Frau Gertrud, mit 16 mm Schwerkaliber ausgeschossen.

    1959
    50jähriges Bestehen der Feuerwehr Schildgen, große Feier im Rathaus Odenthal.

    1959
    Gründung des evangelischen Kirchenbauvereins Schildgen.

    1959
    Die Raiffeisenbank zieht um, auf die Altenberger-Dom-Straße/Ecke Reuterstraße.

    1960
    Der Schützenkönig 1959/60, Arno Weyland und seine Schwester, mussten in der ersten Jahreshälfte abtreten, da die strengen katholischen Statuten des Vereins die Schwangerschaft der Königsbegleiterin veruteilten.
    Somit wurde am zweiten Weihnachtsfeiertag im Gewächshaus der Schützenbrüder Moll, Peter Neschen und seiner Mutter Gertrud das neue Schützenpaar 1959/60 für die zweite Hälfte des Jahres.

    1960
    Am Anfang der 60er Jahre nahm man keinen Eintritt für die Festlichkeiten in der Gaststätte Kimmel, sondern Jungschützen sammelten in der Tanzpausen Tanzgroschen, um damit dieMusikkapelle zu finanzieren.

    1960
    Am 29. November wird die Katholische Kirche fertiggestellt.

    1962
    Die ersten Vorbereitungen zum Bau der evangelischen Kirche und der Grundstückskauf liegen vor.

    1963
    Der erste Jungschützenprinz 1963/64, Willi Meis, wird ausgeschossen.

    1964
    Mit dem Ausbau der Altenberger-Dom-Straße fällt gleichzeitig die schöne Baumallee, die durch Schildgen verlief.

    1964
    Der erste Seelsorger auf evangelischer Seite, Schrock, tritt sein Amt in Schildgen/Katterbach an.

    1964
    Die Freiwillige Feuerwehr Schildgen erhält ihr erstes Tanklöschfahrzeug ITLF 16.

    1964
    Eine neue Schießordnung für die Jungschützen enthält die Regelung, dass von nun an eine bronzene, silberne und eine grüne Schützenschnur ausgeschossen wird.

    1965
    Die Arbeiten für den Bau der evangelischen Kirche auf der Reuterstraße (heutige Voiswinkelerstraße) ist in vollem Gang.

    1966
    Am 21. März stirbt der Heimatforscher, Peter Kombüschen, im Alter von 83 Jahren.

    1967
    In diesem Jahr wird der Vogel letztmalig am 1. Mai ausgeschossen. Am 1968 findet das Schützenfest samstags statt.

    1967
    60jähriges Jubiläum der Schützenbruderschaft Schildgen.

    1967
    Im November wird die evangelische Andreaskirche in Schildgen eingeweiht.

    1968
    Der Schützenkönig wurde nun am Schützenfestsamstag ausgeschossen.

    1968
    Das Grundstück der Bruderschaft am Friedhof sollte zum Verkauf angeboten werden.

    1969
    Das Vereinslokal wurde von der Gaststätte Selbach nach Nittum (Kimmel) verlegt. 1969
    Der Ehrenfeldwebel Johann Peters verstarb.

    1969
    Pfarrer Dr. Paul Adenauer wurde Präses der Bruderschaft.

    1970
    Es wurde der auf Bezirksebene ausgeschossene Peter Drossard Pokal gewonnen.

    1970
    Der Ehrenvorsitzende Jakob Neschen verstarb.

    1971
    Der ehemalige Präses der Bruderschaft Pastor Josef Wirtz verstarb.

    1972
    Der Vorsitzende der Bruderschaft trug ab sofort einen Federbusch.

    1973
    Das Schützenfest fand erstmalig nicht im Juli sondern am 1. und 2. September statt.

    1973
    Der Kommandant erhielt einen vereinseigenen Säbel.

    1973
    Das Vereinslokal wurde von Nittum zum Ortsteil Scharrenberg, Gaststätte Cramer.
    Altenberger-Dom Straße 278 verlegt.
    Es wurde ein eigenes Schützenheim bei der Gaststätte geplant.

    1974
    Der Schießstand in Nittum muße abgerissen werde, er sollte an einem Grundstück am Friedhof neu
    aufgebaut werden. Dies wurde jedoch aufgrund von Protesten der Anwohner abgelehnt.
    Daruf hin wurde ein Neubau im Ortsteil Scharrenberg geplant.

    1975
    In Scharrenberg bei der Gaststätte Cramer wurde ein altes Gebäude zu einem neuen Schützenheim,
    mit 6 Luftgewehrständen, umgebaut.
    Im Hof wurde der König mit Kleinkalibergewehr ausgeschossen.
    Der Mietzins betrug 800 DM / Jahr
    Am 21.Juni wurde Richtfest gefeiert und am 05.12.1975 fand die erste Versammlung im eigenen Schützenheim statt.

    1975
    Beim Bezirksschießen des Bezirksverbandes 303 Bergisch Gladbach gewannen die Jungschützen
    zum 1.Mal die Bezirkswanderkette, die seit 1967 ausgeschossen wurde.

    1976
    Am 18.Januar am St.Sebastianus Tag, wurde das neue Schützenheim offiziell eingeweiht.

    1976
    Nach 39 Jahren wurde eim Bezirkschießen die Bezirkswanderkette zum 3.Mal wieder von Schildgen
    gewonnen. Da auch der Peter-Drossard Pokal zum 5-Mal gewonnen wurde, verblieb er im Besitz der
    Bruderschaft. Die Jungschützen gewannen zum 2.Mal in Folge die Bezirkswanderkette.

    1976
    Erstmalig wurde ein Festzelt zum Schützenfest aufgebaut. Dieses wurde auf der anderen Straßenseite
    bei der Gaststätte Cramer, Altenberger-Dom Straße 278, aufgestellt.

    1976
    Der Präses Dr. Paul Adenauer wurde verabschiedet.

    1977
    Die Schützen feierten im Festzelt gegenüber der Gaststätte Hans Cramer ihr 70-jähriges Jubiläum:
    Der im letzten Jahr verabschiedete Präses Dr. Paul Adenauer wurde zum Ehrenpräses ernannt
    Erstmalig wurden Mitgliedsausweise als Versicherungsnachweis ausgestellt.

    1977
    Die Jungschützen gewannen zum 3.Mal in Folge die Bezirkswanderkette beim Bezirksschießen.

    1977
    Da sich mittlerweile sieben Schlerschützen angemeldet hatten, wurde eine Schülermannschaft ins
    Leben gerufen. Die Schülerschützen wurden in die Bruderschaft aufgenommen.

    1978
    Am Schützenfestsonntag wurde erstmals ein Discoabend in Regie der Junschützen veranstaltet,
    der auch ein voller Erfolg wurde.

    1978
    Die Jungschützen gewannen zum 4.Mal in Folge die Bezirkswanderkette.
    Für die Schülerschützen wurde im Bezirksverband 303 Bergisch Gladbach das Urbanpokalschießen
    eingeführt. Die Veranstaltung wurde bei der Bruderschaft in Schildgen ausgerichtet.

    1979
     Die Jungschützen gewannen zum 5.Mal in Folge die Bezirkswanderkette beim Bezirksschießen.

    1980
  • Das Schützenfest wurde von Scharrenberg, gegenüber der Gaststätte Cramer, in die Ortsmitte von Schildgen verlegt, und fand von nun an im Festzelt hinter der katholischen Kirche statt.
  • Die Jungschützen gewannen zum 6. Mal in Folge die Bezirkswanderkette.

    1981
  • Der Discoabend zum Schützenfest wurde nach dem Erfolg im Vorjahr ins feste Programm aufgenommen.

    1982
  • Das 75-jährige Vereinsjubiläum wurde mit der Weihe einer neuen Vereinsfahne gefeiert.

    1983
  • Der Schützenverein entschloss sich, neben der Gaststätte Cramer einen Hochstand zu errichten. Der erste Spatenstich erfolgte am 07.05.1983. Erster Schützenkönig auf dem Hochstand wurde Norbert Beheng.

    1984
  • Bei den Bezirkswettkämpfen konnten die Schützen nach 9 Jahren  zum 4. Mal die Bezirkswanderkette nach Schildgen holen. Sie gewannen ebenfalls zum 6. Mal den Peter Drossard Pokal.

    1985
  • Das Bundesschützenfest wurde unter Mitwirkung aller Bruderschaften des Bezirksverbandes Bergisch Gladbach 303 ausgerichtet und in Bergisch Gladbach gefeiert.
  • Zum ersten Mal schossen die Frauen der aktiven Mitglieder auf dem Hochstand ihre Maikönigin aus.
  • Erste Maikönigin wurde Rita Meis.

    1986
  • Die Bezirkswanderkette der Schützen und auch der Peter Drossard Pokal konnten wieder nach Schildgen geholt werden.
  • Die Schützenjugend richtete zum ersten Mal einen Biathlonwettkampf  für alle Schüler- und Jungschützen des Bezirksverbandes Bergisch Gladbach aus. Der Wettkampf wird durch Schießen und Laufen entschieden.

    1987
  • Die Schützenjugend gewann zum 1. Mal den Winterpokal des Bezirksverbandes Bergisch Gladbach 303, der seit 1973 ausgeschossen wird.

    1988
  • Die Schützenjugend gewann zum 2. Mal in Folge den Winterpokal und ebenfalls zum 7. Mal die Bezirkswanderkette der Jugend.
  • Zum ersten Mal wurde der Titel des Tellkönigs verliehen. Tellkönig wird derjenige der beim Königsvogelschießen den vorletzten Schuss auf den Vogel gemacht hat.

    1989
  • Die Jugend gewann zum 3. Mal in Folge den Winterpokal, er verbleibt deshalb in Schildgen.
  • Die Schützen konnten zum  6. Mal die Bezirkswanderkette und zum 8. Mal den Peter Drossard Pokal nach Schildgen holen.
  • Einige schießbegeisterte Schützen gründeten die 1. Mannschaft von Sportschützen in der Bruderschaft.

    1990
  • Wie im Vorjahr konnten die Schützen die Bezirkswanderkette und den Peter Drossard Pokal auf Bezirksebene gewinnen.

    1991
  • Da die Zahl der schießbegeisterten Schützen in der Bruderschaft stieg wurde eine 2. Mannschaft von Sportschützen gegründet.
  • Die Schützenbruderschaft kaufte ein neues Schwerkalibergewehr, Kaliber 16 mm, für das Vogelschießen am Hochstand.
  • Erstmals wurde am Montagnachmittag auf dem Schützenfest ein/e Bürgerkönig/in ausgeschossen. Erste Bürgerkönigin wurde Marianne Liebeskind.

    1992
  • Anlässlich des 85-jährigem Jubiläum komponierte der Schildgener Josef Bähr das Schildgener Schützenlied.

    1993
  • Die Jugend gewann zum 4. Mal den Winterpokal des Bezirksverbandes, und die Schülerschützen gewannen zum 1. Mal den Horst Urban Pokal, der seit 1978 im Bezirksverband ausgeschossen wird.
  • Das Interesse am sportlichen Mannschaftsschießen war ungebrochen, 6 weitere Schützenbrüder gründeten die 3. Sportschützenmannschaft.

    1994
  • Die Jugend gewann zum 5. Mal den Winterpokal des Bezirksverbandes.
  • Peter Neschen gewann den erstmalig im Bezirksverband ausgeschossenen Ernst Müsse Pokal für Schützen ab 60 Jahre.

    1995
  • Das Schützenheim wurde nach nun 20-jähriger Nutzung sehr aufwendig umgebaut und modernisiert. Es entstand so eine Küche, eine neue Theke, komplett neue Toilettenanlagen und auch eine neue Schießanlage, auf der man die Schießkarten jetzt nicht mehr mit einer Handkurbel zum Kugelfang fahren musste, sondern dieses nun mit einem Knopfdruck durch einen Elektromotor erledigt kann. Es wurde auch eine Fußbodenheizung und eine neue Trennwand zum Schießstand installiert. Die Trennwand konnte jetzt zur Seite geschoben werden, so dass nun der Umbau des Schießstandes zum Festsaal schneller erfolgen konnte.
  • Horst Müller gewann den Ernst Müsse Pokal des Bezirksverbandes Bergisch Gladbach.
  • Die allesamt aktiven Senioren der Bruderschaft gründeten ebenfalls eine Sportschützenmannschaft. Mit der Gründung dieser 4. Sportschützenmannschaft besitzt die Bruderschaft stolze 24 Sportschützen.

    1996
  • Die Jugend gewann zum 9. Mal die Bezirkswanderkette des Bezirksverbandes und die Schülerschützen konnten zum 2. Mal den Horst Urban Pokal gewinnen.
  • Erstmalig fand als Alternative zum Kommersabend am Schützenfest Freitag ein großes Live Konzert der Paveier im Festzelt statt. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg.

    1997
  • Die Schützenbruderschaft feiert ihr 90-jähriges Bestehen.
  • Auf der Jahreshauptversammlung wurde eine neu überarbeitete Satzung verabschiedet.
  • Die Jugend gewann zum 6. Mal den Winterpokal des Bezirksverbandes und zum 10. Mal die Bezirkswanderkette.
  • Die 1. Sportschützenmannschaft belegte den 1. Platz im Bereichsschießen der Gruppe D.

    1998
  • Die Bezirkswanderkette der Schützen wurde zum 8. Mal, und der Peter Drossard zum 10. Mal gewonnen.
  • Die Schülerschützen gewannen zum 1. Mal die Bezirkswanderkette, die seit 1978 im Bezirksverband Bergisch Gladbach ausgeschossen wird.
  • Klaus Müller gewann den Ernst Müsse Pokal auf Bezirksebene.

    1999
  • Beim Bezirksschießen gewann Horst Müller den Ernst Müsse Pokal.

    2000
  • Die Jugend gewann zum 8. Mal den Winterpokal. Da er mit Unterbrechungen insgesamt 5 Mal gewonnen wurde, verbleibt der Pokal in Schildgen.
  • Im Diözesanverband der Erzdiözese Köln wurde erstmals ein Förderpreis der Jugend, „ Der kleine Sebastian“ ausgeschrieben. Die Schildgener Schützenjugend gewann mit einer Präsentation ihrer Aktivitäten den 1. Preis, der mit 500,-- DM dotiert war.

    2001
  • Die Jugend gewann zum 12. Mal die Bezirkswanderkette des Bezirksverbandes Bergisch Gladbach.

    2002
  • Die Jugend gewann zum 9. Mal den Winterpokal des Bezirksverbandes, und Klaus Müller gewann den Ernst Müsse Pokal beim Bezirksschießen.
  • Das Schützenfest fand wieder wie ursprünglich am ersten Wochenende im Juli statt.

    2003
  • Die Schützen entschieden auf der Jahreshauptversammlung, sich zu ihrem Jubelfest im Jahr 2007, um die Ausrichtung des Diözesanjungschützentages zu bewerben. Dieser Tag sollte am Sonntag vor dem Schützenfest stattfinden.
  • Die Bezirkswanderkette der Schützen konnte zum 9. Mal gewonnen werden.
  • Die Jugend gewann zum 10. Mal den Winterpokal des Bezirksverbandes, und die Schülerschützen gewannen zum 2. Mal die Bezirkswanderkette.

    2004
  • Die Jungschützen der Bruderschaft feiern ihr 50-jähriges Bestehen. 
  • Die Schützen konnten beim Bezirksschießen zum 10. Mal die Bezirkswanderkette und zum 11. Mal den Peter Drossard Pokal gewinnen.
  • Die Schülerschützen gewannen zum 3. Mal den Horst Urban Pokal des Bezirksverbandes.
  • Am Schützenheim wurde ein neuer Anbau fertiggestellt, in dem Getränke, Stühle und Tische gelagert werden sollen.

    2005
  • Die Bruderschaft kaufte ein Lasergewehr, mit dem nun auch Kinder unter 12 Jahren aktiv am Schießsport teilnehmen können.
  • Die Bruderschaft richtete eine Website im Internet ein (www.schuetzenverein-schildgen.de).
  • Heinz Meis gewann den Ernst Müsse Pokal beim Bezirksschießen.
  • Die Schülerschützen gewannen zum 3. Mal die Bezirkswanderkette und zum 4. Mal den Horst Urban Pokal auf Bezirksebene.

    2006
  • Beim Bezirksschießen gewann die Jugend zum 13. Mal die Bezirkswanderkette und Heinz Meis gewann zum 2. Mal in Folge den Ernst Müsse Pokal.
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